Rastatt: Schloss Rastatt mit barocker Schlosskirche, Schloss Favorite

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Samstag, 21. September 2019 00:00–23:59 Uhr

Kursnummer 20009
Dozent/in Walter Appel, Kunsthistoriker
Datum Samstag, 21.09.2019 00:00–23:59 Uhr
Gebühr 52,00 EUR
Ort

Speyer / Ludwigshafen

Busbahnhof

Kursort

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Rastatt wurde erstmals um 1084 als Rasteten in einer Handschrift des Klosters Hirsau urkundlich erwähnt. 1404 wurde der Ort von König Ruprecht zum Marktflecken erhoben. Ab 1500 lag die Stadt als Teil Badens im Schwäbischen Reichskreis. 1689 wurde Rastatt im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen niedergebrannt und fast vollständig vernichtet. Mit dem Wiederaufbau der Siedlung entstand ab 1697 ein Jagdschloss des Markgrafen Ludwig Wilhelm, der 1699 den Umbau des Jagdschlosses in eine Residenz, das Schloss Rastatt, anordnete. Um 1700 erhielt Rastatt dann die Stadtrechte. Im Rastatter Frieden wurde 1714 der Spanische Erbfolgekrieg beendet…diese geschichtsträchtige Stadt hat großartige Schätze zu bieten.
Schloss Rastatt ist die erste Residenz auf deutschem Boden, die nach dem großen Vorbild von Versailles zur Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert erbaut wurde. Bei der Führung durch die Prunkräume lässt sich nachvollziehen, was „Türkenlouis“ Ludwig Wilhelm von Baden als Inbegriff seines absolutistischen Herrschaftsanspruches verstand.
Seit Juli 2017 ist die aufwändig sanierte und behutsam restaurierte Schlosskirche zum Heiligen Kreuz wieder für Besucher geöffnet. Die im April 1723 durch den Speyerer Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn geweihte Kirche wurde ganz nach den persönlichen Wünschen und dem erlesenen Geschmack von Markgräfin Sibylla Augusta von Baden ausgestattet. Neben den zahlreichen prunkvollen Altären mit zwei Heiligen Leibern (geschmückten Reliquien), dem Deckenfresko von Johann Hiebel und der Orgel von Franz Ignaz Seuffert sind die mit feinsten Stickereien aus Seide, Gold und Silber besetzen Pfeilerbehänge des frühen 18. Jahrhunderts noch im Original erhalten - eine in Europa in diesem Umfang einzigartige Kirchenausstattung.
Schloss Favorite wurde von Johann Michael Ludwig Rohrer 1710-30 in Rastatt-Förch erbaut. Bauherrin war wiederum die Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden (1675-1733), Witwe des sogenannten Türkenlouis, die sehr klare Vorstellungen hatte, wie dieses barocke Gesamtkunstwerk mit reicher dekorativer Innenausstattung auszusehen hatte. Neben der Residenz in Rastatt sollte es als Lustschloss auf dem Land den fürstlichen Vergnügungen, Geselligkeit und Spiel, der Jagd, Maskeraden, Studien und der Kindererziehung dienen. Seine Ausstattung und seine hochkarätigen Sammlungen sind ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang. Mittelpunkt der barocken Anlage ist der prächtige Speisesaal, zugleich „sala terrana“ (Gartensaal). Umgeben ist das Schloss von einem ehemals barocken Lustgarten.
Abfahrtszeiten:
Ludwigshafenr 08:00 Uhr
Speyer 08:30 Uhr

Dr. Walter Appel Hauptdozent

Kunsthistoriker

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