Stärkung der Frau durch fairen Handel – das Beispiel Mode

jl 20. September 2017

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Vortrag am Di. 26.09.2017, 19.00 Uhr in der Villa Ecarius in Kooperation dem Weltladen Speyer.




Wir haben alle schon viel gehört über die Arbeitsbedingungen in der internationalen Modeindustrie: Von einstürzenden Fabriken in Bangladesh über Hungerlöhne in der südostasiatischen Textilindustrie, von Sweatshops in Lateinamerika bis hin zu Zwangsarbeit von jungen Mädchen in indischen Spinnereien.

An diesem Abend möchten wir konkret schauen, welche Möglichkeiten es gibt, gegen diese Zustände etwas zu tun, und wie diese Möglichkeiten wirken. Nach einer kurzen Einführung in das Thema Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie lernen wir Initiativen kennen, die sich für bessere Arbeitsbedingungen (besonders für Frauen) in der Textilindustrie einsetzen. Wir möchten aber auch schauen, wie es Arbeiterinnen geht, die tatsächlich unter faireren Bedingungen arbeiten können. Was hat sich geändert, was erfahren wir von ihnen? Und nicht zuletzt möchten wir deutlich machen, was wir selbst tun können, wenn wir mithelfen möchten, die Zustände in der internationalen Modeindustrie zu verändern.

Ingeborg Pujiula war lange verantwortlich für den Bereich Projekte und Einkauf bei dem Fairhandelsunternehmen El Puente GmbH, in dieser Zeit betreute sie auch verschiedene Asienprojektreisen. Seit 2002 ist sie Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit der APDW e.V./Weltladen Karlsruhe. Seit 2013 ist sie auch für das Projekt Fairschnitt von Femnet e.V. aktiv, das Aufklärungsarbeit zu den Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie leistet und soziale und ökologische Alternativen zum derzeitigen Textilkonsum vorstellt.

Zum Femnet e.V.: Femnet möchte das Bewusstsein der Menschen für die globalen Zusammenhänge der Modeindustrie schärfen, ihr Hintergrundwissen über soziale und ökologische Probleme in der Produktion vergrößern und natürlich über die konkreten Arbeitsbedingungen für die Modeunternehmen informieren. So möchte es Bürger/innen in ihren Kompetenzen und möglichen Handlungsoptionen als Konsument/innen stärken. Mit Informationen über die globalen Zusammenhänge und konkrete Alternativen beim Einkauf sind sie in der Lage, sich im privaten Umfeld zu engagieren und evtl. sogar den Druck auf Unternehmen zu erhöhen. Denn die Marktmacht der Konsument/innen hat ein nicht zu unterschätzendes Gewicht. www.femnet-ev.de


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