Wie wird Schokolade endlich fair?

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Am Freitag, 07.12.2018 um 19.00 Uhr im Vortragssaal der Villa Ecarius zeigen die Kakaobäuerin Elisabeth Osei Agyei aus Ghana, Sandra Kwabea Sarkwah Projektkoordinatorin bei der Nichtregierungsorganisation SEND-Ghana und Johannes Schorling vom INKOTA-Netzwerk in ihrem Vortrag Wege auf, wie Schokolade endlich fair werden kann.




Eine Kooperationsveranstaltung des Weltladen Speyers, des Edith Stein Gymnasiums und der Volkshochschule Speyer.

In den Supermarktregalen stapelt sich die Weihnachtsschokolade, viele freuen sich gerade am Jahresende auf den süßen Genuss. Doch Schokolade macht nicht alle glücklich: Kakaobauernfamilien in Ghana leiden unter den niedrigen Kakaopreisen. Von einem Euro, den eine Tafel bei uns kostet, erhalten die Bäuerinnen und Bauern gerade einmal sechs Cent. Zum Überleben reicht das kaum: Vor allem in Westafrika leben die Familien deutlich unter der Armutsgrenze. Die Menschen haben keinerlei Einfluss auf den Preis, den sie für ihre harte Arbeit auf den Kakaoplantagen erhalten. Was muss passieren, damit Schokolade endlich fair wird?

Sandra Kwabea Sarkwah (30) ist Projektkoordinatorin bei der Nichtregierungsorganisation SEND-Ghana. Die INKOTA-Partnerorganisation unterstützt Kakaobauernorganisationen dabei, ihre Rechte gegenüber der ghanaischen Regierung und der Schokoladenindustrie einzufordern. Bei der Veranstaltung wird sie über die Arbeit von SEND berichten und einen kritischen Blick auf die ghanaische Kakaopolitik werfen.

Elisabeth Osei Agyei (41) ist Kakaobäuerin aus Asamankese in der Eastern Region von Ghana. Sie ist Mitglied bei Kuapa Kokoo, der größten ghanaischen Kakaokooperative. Bei der Veranstaltung wird sie aus erster Hand über den Alltag von Kakaobäuerinnen und –bauern berichten und insbesondere einen Einblick in die Situation von Frauen im Kakaosektor geben.

Johannes Schorling (28) koordiniert beim INKOTA-netzwerk die Kampagne Make Chocolate Fair!, die sich dafür einsetzt, die Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und –bauern in Westafrika zu verbessern. Bei der Veranstaltung wird er darstellen, welche Rolle VerbraucherInnen und die Politik in Deutschland spielen und wie sie dazu beitragen können, die Situation in den Anbauländern zu verbessern.


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