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Bildungsangebote
Kurse (35)
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Nutztierhaltung und Tierwohl –
Was bedeutet Tierwohl eigentlich – und können wir wirklich erkennen, wie gut es Tieren in der Landwirtschaft geht?
Der Vortrag gibt spannende Einblicke in moderne Nutztierhaltung, erklärt verständlich aktuelle Tierwohl-Labels und hinterfragt verbreitete Annahmen rund um Bio, Stallgrößen und „glückliche Tiere“. Dabei wird auch diskutiert, ob es landwirtschaftlich gehaltenen Tieren unter bestimmten Bedingungen sogar besser gehen kann als Wildtieren. Anschauliche Praxisbeispiele und wissenschaftliche Erkenntnisse machen das Thema greifbar und regen zum Mitdenken an.
Referentin
Dr. Johanna Ahmann/ Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung, Hofgut Neumühle
Cloudburst
Filmpate: Gleichstellungsstelle der Stadt Speyer und Atlantische Akademie Rheinland-Pfalz
Die Veranstaltung wird vom Auswärtigen Amt gefördert.
Stella und Dottie sind ein älteres lesbisches Paar, das seit vielen Jahren heimlich, unbescholten und glücklich in Maine, an der Grenze zu Kanada, zusammenlebt. Ihr Glück droht zu zerbrechen als die blinde und gehbehinderte Dottie von ihrer Enkelin in ein Pflegeheim gesteckt werden soll. Doch das lässt die resolute und kämpferische Stella nicht mit sich machen. Sie entführt Dottie und macht sich mit ihr auf den Weg nach Norden, um sie in Kanada zu heiraten. Unterwegs nehmen die beiden älteren Frauen noch den Striptänzer Prentice als Anhalter mit. Verfolgt von der Polizei und der Enkelin, aber vereint in ihrer Liebe, finden sie ihr Glück in der Fremde.
Eine herzlich-unterhaltsame Variante der Geschichte von Liebenden auf der Flucht – vor einer Gesellschaft mit verkrusteten Alters- und Frauenbildern. Der Film gewann zahlreiche Publikumspreise und gilt als einer besten Lesben-Filme.
Spielfilm · USA/Kanada 2011 · 93 Min. · Regie: Thom Fitzgerald, mit: Olympia Dukakis, Brenda Fricker, Kristin Booth Einführend spricht Marlene Winkler an diesem Abend über die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA, über die anhaltende Gefährdung der Gleichstellung und queerer Personen sowie über Aspekte des queeren Alterns.
Marlene Winkler ist Doktorandin im Rahmen des Projektes “Best Agers/Best Places. Successful Aging und die räumliche Humandifferenzierung” am Obama Institute for Transnational American Studies der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo sie auch ihren Bachelor- und Masterabschluss in American Studies erhalten hat. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Gender und Sexuality Studies, Body Studies und Aging Studies.
Rapito – Die Bologna-Entführung
mit Paolo Pierobon, Fausto Russo Alesi, Barbara Ronchi
Bologna, 1858: Im Auftrag des Papstes dringen Soldaten in das Haus der Familie Mortara im jüdischen Viertel der Stadt ein. Sie erheben einen Anspruch darauf, Edgardo, den siebenjährigen Sohn der Mortaras, mitzunehmen. Als Säugling wurde der Junge heimlich von seiner Amme getauft – in diesen Fällen gilt das damals unumstößliche päpstliche Gesetz: Edgardo muss eine katholische Erziehung erhalten. Die verzweifelten Eltern tun alles, um ihren Sohn in die Familie zurückzuholen. Unterstützt von der Öffentlichkeit und der internationalen jüdischen Gemeinde, nimmt der Kampf der Mortaras schnell eine politische Dimension an. Doch die Kirche und der Papst stimmen der Rückgabe des Kindes nicht zu und nutzen den Fall, um ihre zunehmend schwankende Macht zu festigen … Der Film des renommierten italienischen Regisseurs Marco Bellocchio ist inspiriert von der wahren Geschichte Edgardo Mortaras. Der jüdische Junge wurde 1858 seiner Familie entrissen und unter der Obhut von Papst Pius IX. zum katholischen Glauben erzogen. „ ... sehr elegant, ein packender, psychologisch vielschichtig verdichteter Historienfilm“. Abendzeitung München (130 Min.).
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Gesunder Schlaf – besser schlafen, erholter leben
Schlaf ist die wichtigste Quelle für Erholung, Leistungsfähigkeit und seelisches Gleichgewicht. In diesem Vortrag erfahren Sie, was gesunden Schlaf ausmacht, welche Faktoren ihn stören können und wie Sie mit einfachen, alltagstauglichen Methoden Ihre Schlafqualität verbessern können. Der Abend bietet aktuelle Wissenschaft, praktische Tipps und kleine Übungen für mehr Ruhe in der Nacht und mehr Energie am Tag.
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Die Essenz des Rechts – eine philosophische Reise durch die Grundbegriffe des Rechts
Was hält uns im Innersten zusammen? Ist das Recht nur eine Sammlung von Paragrafen oder das moralische Rückgrat unseres Zusammenlebens? In dieser dreiteiligen Vortragsreihe verlassen wir den Gerichtssaal und begeben uns auf eine spannende Spurensuche zu den Wurzeln unserer Ordnung.
Gemeinsam mit den großen Köpfen der Geistesgeschichte – von Immanuel Kant und Hannah Arendt über John Rawls und Karl Popper bis hin zu Jacques Lacan – gehen wir der ultimativen Frage nach: Gibt es Gerechtigkeit?
Wir laden Sie ein, den Blick zu schärfen für die unsichtbaren Prinzipien, die unseren Alltag und unsere Demokratie bestimmen.
Teil 2: Was ist Gleichheit?
Gleiche Chancen oder gleiche Ergebnisse? Eine Analyse über Fairness und die Verteilung von Privilegien.
Hinweis: Die Vorträge sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur die Freude am Denken!
Bitcoin – Für Einsteiger*innen und Interessierte
Bitcoin bewegt sich immer mehr von einer Nische hin zu einem Thema, das im Mainstream an Sichtbarkeit gewinnt. Die Finanzpresse berichtet zunehmend darüber, und auch Politik sowie Behörden greifen das Thema auf – wenn auch weiterhin kontrovers. Immer mehr Staaten, Banken und Unternehmen integrieren Bitcoin in ihre Strategien – das erhöht die Akzeptanz, birgt aber auch Risiken. Denn oft wird Bitcoin nur als Spekulationsobjekt wahrgenommen, während seine technologischen und gesellschaftlichen Potenziale in den Hintergrund rücken.
Der Vortrag liefert grundlegende Einblicke in Bitcoin. Dabei werden die Entstehungsgeschichte, Möglichkeiten zum Erwerb, sichere Aufbewahrung und die wesentlichen Unterschiede zum traditionellen Geldsystem behandelt. Am Ende des Vortrags werden Sie nicht nur wissen, was Bitcoin ist – sondern auch, warum er für uns alle relevant sein könnte. Und vielleicht haben Sie ja Lust, selbst einmal einen Blick darauf zu werfen!
Disclaimer: Dieser Vortrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Finanz-, Anlage- oder Steuerberatung dar. Die Inhalte sind nicht als Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen zu verstehen.
Alle genannten Tools, Webseiten, Börsen, Broker oder Dienstleister sind beispielhaft aufgeführt und dienen nur der Veranschaulichung. Sie stellen keine Werbung, Partnerschaft oder bezahlte Kooperation dar. Die Nutzung erfolgt auf eigenes Risiko. Der Referent übernimmt keine Haftung für Handlungen, die auf Basis dieses Vortrages vorgenommen werden.
Voller Schrank und nichts zum Anziehen?
Sind Sie gefrustet, wenn Sie in den Kleiderschrank schauen? Hängen zu viele Teile drin, die Sie so gut wie nie tragen? Ziehen Sie immer wieder Ihre zwei bis drei „Sicherheitsfarben“ an? Farben wirken nach innen und außen. Kennen Sie Ihre Farben, die Ihnen beim Tragen gute Laune bereiten? Möchten Sie bewusster einkaufen und lange Freude an Ihrer Kleidung haben? Die Themen: - „Danach hätt' ich nie gegriffen“ – Die vier genetischen Farbtypen nach Johannes Itten. Anschauliche Demonstration einer Farbanalyse an einer Person. Machen Sie sich selbst ein Bild, wie Farben auf die Ausstrahlung wirken. - Aus 12 mach 42! Wie minimalistische Garderobe mit klug gewählten Teilen funktioniert. Schluss mit Fehlkäufen, Wegwerf-Mode oder teuren Schnäppchen. Bereichern Sie an diesem Abend Ihren persönlichen Stil mit erfrischenden Impulsen. Unbedingt Anmeldung erforderlich!
Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter
Filmpate: Mehrgenerationenhaus − Haus der Familie Offener Treff Weißdornweg
Die 80-jährige Marie aus Südfrankreich hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts. Deshalb plant sie, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Ihr Pfleger Rudy weiß Bescheid, nicht aber ihre Familie. Um sie für die letzte gemeinsame Reise zu gewinnen, greift Marie zu einer Notlüge: Sie erzählt ihrem unzuverlässigen Sohn Bruno und ihrer pubertierenden Enkelin Anna von einem angeblichen Erbe in der Schweiz. Sie entstauben das alte Wohnmobil, und die vier machen sich – samt Rudys zahmer Ratte – auf den Weg. Es beginnt eine turbulente Reise mit familiären Spannungen und überraschenden Begebenheiten. Marie genießt die gemeinsame Zeit und auch Vater und Tochter kommen sich wieder näher. Doch irgendwann steht Marie vor der Entscheidung, ihnen die Wahrheit mitteilen zu müssen … Ein unterhaltsames Generationen-Roadmovie über Lebenskrisen und Lebensfreuden, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung – und über Gemeinschaft und Toleranz.
Spielfilm · Frankreich 2025 · 97 Min. · Regie: Enya Baroux, mit: Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala, Juliette Gasquet.
On ira / Bon voyage – Bis hierher und noch weiter
Die 80-jährige Marie aus Südfrankreich hat ihr Leben stets selbstbestimmt gestaltet – und daran ändert auch ihre schwere Krankheit nichts. Deshalb plant sie, in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Ihr Pfleger Rudy weiß Bescheid, nicht aber ihre Familie. Um sie für die letzte gemeinsame Reise zu gewinnen, greift Marie zu einer Notlüge: Sie erzählt ihrem unzuverlässigen Sohn Bruno und ihrer pubertierenden Enkelin Anna von einem angeblichen Erbe in der Schweiz. Sie entstauben das alte Wohnmobil, und die vier machen sich – samt Rudys zahmer Ratte – auf den Weg. Es beginnt eine turbulente Reise mit familiären Spannungen und überraschenden Begebenheiten. Marie genießt die gemeinsame Zeit und auch Vater und Tochter kommen sich wieder näher. Doch irgendwann steht Marie vor der Entscheidung, ihnen die Wahrheit mitteilen zu müssen… Ein unterhaltsames Generationen-Roadmovie über Lebenskrisen und Lebensfreuden, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung – und über Gemeinschaft und Toleranz.
Spielfilm · Frankreich 2025 · 97 Min. · Regie: Enya Baroux, mit: Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala, Juliette Gasquet.
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Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde
Filmpate: junge vhs und Stadtbibliothek Speyer.
Beim Aufräumen des Kellers entdecken Checker Tobi und Marina eine alte Videoaufnahme: Als Achtjähriger moderiert er darin eine selbst erfundene Show über die Erde in unseren Böden – und stellt seine allererste "Checker-Frage": Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? Doch die Antwort darauf hat Tobi wieder vergessen. Er begibt sich auf Spurensuche und damit auf sein bislang größtes Abenteuer. Dieses führt ihn in die Tier- und Pflanzenwelt des ostafrikanischen Inselstaates Madagaskar, in die norwegische Permafrostregion Spitzbergens und zu den Spuren der alten Maya in Mexiko. Mit jeder neuen Etappe kommt er der herbeigesehnten Lösung näher – auch dank seines kindlichen Ichs, das ihm immer wieder auf der Reise erscheint. Und am Ende findet er die Zeit und erkennt, was alle Böden verbindet und was das mit uns zu tun hat. Auch der dritte Checker-Tobi-Film überzeugt durch Abenteuer, Witz und Wissen – und zeigt, dass Bildung für Jung und Alt richtig Spaß machen kann!
Kinderfilm · Deutschland 2025 · 90 Min. · Regie: Antonia Simm · mit Tobias Krell, Marina M. Blanke, Theodor Latta, Lilou Jyoti Weerts, Hanitra Markolf Rakotonirina, Malte Jochmann
Heldin
Filmpate: Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer
Pflegefachfrau Floria arbeitet mit großer Leidenschaft und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in Stresssituationen immer ein offenes Ohr für ihre Patienten und Patientinnen und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise. Doch in der harten Realität ihres oft schwer kalkulierbaren Alltags sieht das meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke Mutter und einen alten Mann, der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Aber dann passiert ihr ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen … Ein eindringlicher Film über den sogenannten Pflegenotstand und ein Appell, dass man bessere Strukturen und Arbeitsbedingungen in der Pflege benötigt – anstelle von Heldinnen und Helden!
Spielfilm · Schweiz, Deutschland 2024 · 92 Min. · Regie: Petra Volpe, mit: Leonie Benesch, Sonja Riesen, Alireza Bayram, Urs Bihler, Urbain Guiguemdé, Margherita Schoch, Ridvan Murati, Jürg Plüss
Die Ironie des Lebens
Filmpate: Verein der Freunde und Förderer des Seniorenbüros e.V.
Edgar (67) ist ein erfolgreicher Comedian, der sich in seiner Bühnenshow über das Älterwerden lustig macht: gescheiterte Ehe, sich verschlechternde Gesundheit, nachlassende Libido, allgemeine Nutzlosigkeit oder den nahenden Tod. Doch kaum ist die Show vorbei, bleibt ein einsamer Mensch zurück, der seine leeren Abende mit Online-Shopping und Alkohol zu füllen versucht. Als ihn nach einem Auftritt seine schwerkranke Ex-Frau Eva (65) aufsucht, beginnen die beiden - nach 25 Jahren Funkstille - sich wieder anzunähern. Irritiert, dass Eva jegliche medizinische Behandlung ablehnt, ermuntert er sie, ihn auf seiner Comedytour durch Deutschland zu begleiten. Eine Reise im Zeichen ihrer fortschreitenden Krankheit, die Edgar zurückbringt zu sich selbst und irgendwann sogar zu seinen entfremdeten Kindern. Ein unterhaltsamer Film mit Tiefgang über Leben und Tod, Liebesglück und Familienzwist; beeindruckend gespielt von Uwe Ochsenknecht und Corinna Harfouch.
Spielfilm · Deutschland 2024 · 109 Min. · Regie: Markus Goller, mit: Uwe Ochsenknecht, Corinna Harfouch, Emilia Schüle, Liza Tschirner, Robert Gwisdek
Frauenherzen schlagen anders
In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle und der Stadtbibliothek Speyer.
Herzinfarkt – eine Männerkrankheit?
Weit gefehlt! Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch bei Frauen die häufigste Todesursache. Die meisten von uns kennen die klassischen Anzeichen eines Herzinfarkts: starke Brustschmerzen, ausstrahlende Schmerzen im Arm oder Atemnot. Doch bei Frauen zeigt sich ein Herzinfarkt oft ganz anders – und wird deshalb seltener erkannt. Das kann gefährliche Folgen haben.
In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Seidl Fragen zur Herzgesundheit von Frauen, wie z. B.
- Warum äußert sich ein Herzinfarkt bei Frauen oft anders als bei Männern?
- Welchen Einfluss haben Hormone, Lebensstil und Stress auf die Herzgesundheit von Frauen?
- Und wie können Frauen ihr Herz in jeder Lebensphase aktiv schützen?
Ziel des Abends: Aufklärung, Bewusstseinsbildung und Stärkung der Eigenverantwortung. Denn wer die Signale des Körpers versteht, kann früh handeln – und so langfristig gesund bleiben.
Der Vortrag richtet sich an alle, die mehr über die Herzgesundheit von Frauen wissen möchten: an Frauen und Männer. Denn bei einem Herzinfarkt zählt jede Sekunde – ob als Betroffene, Angehörige oder zufällige Helfer*innen. Wissen kann hier Leben retten.
Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und den Austausch untereinander.
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All inclusive
Filmpate: Volkshochschule Speyer
Timo aus Deutschland spielt Tennis, Toivo und Roope aus Finnland segeln, Mary Stella aus Kenia ist Fußballtorhüterin und Uyangaa aus der Mongolei spielt Volleyball. Alle vier junge Menschen verbindet ein gemeinsames Ziel: Olympia - und zwar die Special Olympics World Games! Über drei Jahre begleitet der Dokumentarfilm die Sportler*innen mit geistigen oder mehrfachen Beeinträchtigungen auf dem Weg zu den Weltspielen, die 2023 erstmals in Deutschland, in Berlin stattfanden. Bis der Traum Wirklichkeit wird, gilt es nicht nur, sich den Herausforderungen und Anforderungen zu stellen, um sich für die Olympiade zu qualifizieren. Gleichzeitig müssen sie mit ihren individuellen Einschränkungen und kulturellen Hindernissen lernen, ihren Alltag zu meistern und Autonomie und Anerkennung zu gewinnen. Dabei unterstreicht der Film eindrucksvoll, wie inklusiver Sport das Leben von Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Umgebung positiv verändern kann.
Doku · Deutschland 2023 · 95 Min. · Regie: Thorsten Ernst, Tobias Lickes, mit: Toivo, Roope, Timo, Uyangaa, Mary Stella
Digitale Herausforderungen für Senior*innen
Die digitale Welt verändert unseren Alltag immer schneller. Viele Dinge, die früher persönlich oder auf Papier erledigt wurden, funktionieren heute über das Smartphone, den Computer oder das Internet: Termine vereinbaren, mit der Familie sprechen, Reisen buchen, Nachrichten lesen oder Bankgeschäfte erledigen. Gerade für Senior:innen kann das manchmal verwirrend oder sogar abschreckend wirken. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung viele Möglichkeiten, den Alltag einfacher, sicherer und sozialer zu gestalten.
In diesem Vortrag möchten wir zeigen, dass digitale Technik kein „Hexenwerk“ ist und niemand alles sofort verstehen muss. Wichtig ist vor allem, neugierig zu bleiben und Schritt für Schritt herauszufinden, welche digitalen Angebote im eigenen Leben hilfreich sein können.
Wasserschutz in Rheinland-Pfalz –
Die Wasserschutzberatung Rheinland-Pfalz wurde 2014 als kooperative, kostenfreie Beratungsstruktur zur Verbesserung der Grund- und Oberflächengewässer gegründet. Im Fokus stehen belastete Gebiete, Wasserschutz- und Wassereinzugsgebiete sowie erosionsgefährdete Regionen. Zentrale Aufgabe ist nach dem Prinzip „Alle an einem Tisch“ die Zusammenarbeit zwischen Wasserversorgern, landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden und Berufsstandvertretern. Aktuell bestehen 25 Kooperationen mit 305 Betrieben, auf deren Kooperationsflächen (insgesamt 10.825 Hektar) durch einzelbetriebliche Beratung Bodenpflege und Düngemanagement optimiert werden. Ein wesentliches Instrument ist die Förderung gewässerschonender Maßnahmen über den „Wassercent“, sofern diese über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Im Weinbau spielen dabei Begrünungssysteme, reduzierte Bodenbearbeitung und angepasste Düngestrategien eine zentrale Rolle. Der Herbst-Nmin-Wert dient als wichtiger Indikator für Nitratverlagerung ins Grundwasser. Ergänzend wird die Stickstoffbilanz als zweiter Bewertungsmaßstab genutzt. Ziel ist eine ausgeglichene Bilanz durch angepasste Düngung und Nutzung organischer Stickstoff-Quellen.
Trägt die praxisnahe Beratung und enge Vernetzung der Akteure wirksam zum Gewässerschutz bei und wie groß ist der Erfolg der Wasserschutz-Kooperationen?
Referentin
Dr. Claudia Huth/ Wasserschutzberatung Rheinland-Pfalz, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz
Balance finden im Alltag – Einführung in die Welt des Ayurveda
Gesund leben im Einklang mit sich selbst – entdecken Sie die Kraft des Ayurveda. Lernen Sie die traditionelle indische Naturheilkunde kennen, die Körper, Geist und Seele als untrennbare Einheit versteht. Ayurveda vereint jahrtausendealtes Wissen mit klaren, alltagstauglichen Prinzipien – tiefgehend und zugleich leicht nachvollziehbar. Tauchen Sie ein in die grundlegenden Wirkprinzipien, die sogenannten Doshas, die unsere körperliche, geistige und emotionale Verfassung prägen. Erfahren Sie, welche Eigenschaften Vata, Pitta und Kapha auszeichnen und wie sie Ihr persönliches Wohlbefinden beeinflussen.
Gemeinsam entdecken wir, wie sich Ungleichgewichte erkennen und mit einfachen, wirkungsvollen Methoden ausgleichen lassen – für mehr Energie, Gesundheit und innere Balance.
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Made in Dagenham (2010)
Im England der späten 1960er Jahre führt die Näherin Rita O’Grady ein normales, unspektakuläres Leben. Sie ist Ehefrau und Mutter und arbeitet in den Ford-Werken von Dagenham. Doch dann steht sie unverhofft an der Spitze der 187-köpfigen Abteilung der Näherinnen, die die Bezüge für die Autositze fertigen, und muss die Frauen gegenüber Gewerkschaftsführern und Firmenbossen repräsentieren, obwohl sie über keinerlei politische Erfahrung verfügt. Einerseits schüchtern und unsicher, andererseits mit gesundem Menschenverstand und ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn ausgestattet, demonstriert sie ungeahnte Fähigkeiten und Talente, erfindet sich neu und bleibt dabei doch mit beiden Beinen auf dem Boden, bewahrt sich ihre unprätentiöse Natürlichkeit.
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Auf den Spuren der „Nonnensusel“
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Pfalz e.V., Bezirksgruppe Speyer.
Der 1828 in Klingenmünster geborene August Becker studierte in München Geschichte und arbeitete im Anschluss bei verschiedenen Zeitungen. Daneben machte er sich als Schriftsteller einen Namen. 1868 verlegte er seinen Wohnsitz nach Eisenach, wo er 1891 starb. Sein bekanntestes Werk ist die kulturhistorische Untersuchung „Die Pfalz und die Pfälzer“ aus dem Jahr 1858. Viele seiner schriftstellerischen Werke haben regionale Bezüge, so auch der 1886 erstmals erschienene Heimatroman „Die Nonnensusel“. Die Referent*innen untersuchen unter anderem auf der Grundlage des schriftlichen Nachlasses von August Becker, der in der Pfälzischen Landesbibliothek liegt, wie viel Wahrheitsgehalt sich hinter dem Roman und seinen Figuren verbirgt. Dabei arbeitet sie den Roman und seine Hintergründe mit Hilfe der überlieferten Vorarbeiten, Recherchen und Notizen August Beckers und unter Bezugnahme auf die heutigen topographischen Gegebenheiten auf.
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Zeitmanagement im Alltag – mehr Klarheit, bessere Prioritäten, weniger Zeitdruck
Viele Menschen haben nicht zu wenig Zeit, sondern zu viele Anforderungen gleichzeitig. In diesem Impulsvortrag erfahren Sie, wie Zeitdruck entsteht, welche typischen Zeitfresser unseren Alltag belasten und wie Sie mit einfachen Methoden mehr Struktur, Überblick und Entlastung gewinnen können. Im Mittelpunkt stehen alltagstaugliche Strategien zur Prioritätensetzung, Planung und Selbstorganisation.
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