Nachhaltigkeit | Umwelt
Kurse (11)
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Tag der Offenen Tür der Entsorgungsbetriebe Speyer (EBS)
Programm:
Abfall und Abwasser
Es finden Führungen auf dem Abfallwirtschaftshof inklusive dem „Zelt der guten Dinge“, der Kläranlage und dem Speyerer Sonnenberg statt (siehe hierzu unser Plakat mit den Schafen auf dem Sonnenberg).
BHYO
BHYO wird ebenfalls auf der Testanlage auf dem Gelände der Kläranlage Führungen anbieten und spannende Prozesse aufzeigen und wissenschaftliches Knowhow vermitteln.
LUFA - Landwirtschaftliche Forschungs- und Untersuchungsanstalt Speyer
-Analytik von Wert- und Schadstoffen
-Klärschlamm- Dauerversuche
-Landwirtschaftliche Klärschlammverwertung
Weitere Info-Stände zu den wichtigen Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen:
-Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Speyer
-GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
-ZAK - Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserlautern
-DRK- Kleiderladen
-Repair-Cafe Speyer
-Jugendstadtrat
-Umweltpatenschaften
-Lebensmittelretter*innen
-Berufsbildende Schule Joachim Becher Schule/ Modebüsten aus Upcycling
Zu den aktuellen Themen der Nachhaltigkeit und der Kreislaufwirtschaft gibt es spannende Infos sowie Spielangebote und Spass für alle Generationen. Essen und Getränke sind im Angebot.
Bitte beachten Sie die neue Adresse: Am Sonnenberg 1 (früher Franz-Kirrmeier-Straße 60).
Eine Anmeldung ist erforderlich!
Nutztierhaltung und Tierwohl –
Was bedeutet Tierwohl eigentlich – und können wir wirklich erkennen, wie gut es Tieren in der Landwirtschaft geht?
Der Vortrag gibt spannende Einblicke in moderne Nutztierhaltung, erklärt verständlich aktuelle Tierwohl-Labels und hinterfragt verbreitete Annahmen rund um Bio, Stallgrößen und „glückliche Tiere“. Dabei wird auch diskutiert, ob es landwirtschaftlich gehaltenen Tieren unter bestimmten Bedingungen sogar besser gehen kann als Wildtieren. Anschauliche Praxisbeispiele und wissenschaftliche Erkenntnisse machen das Thema greifbar und regen zum Mitdenken an.
Referentin
Dr. Johanna Ahmann/ Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung, Hofgut Neumühle
Wie kommt die Sonne in Tank und Heizung?
Am Montagabend (19.10.2026) startet die Klima-Vortragsreihe mit der Frage „Wie kommt die Sonne in Tank und Heizung?“. Elisabeth Foit von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert darüber, welche Anforderungen an eine Photovoltaik-Anlage gestellt werden und wie das Zusammenspiel der verschiedenen Nutzungen gelingen kann. Ergänzend erklärt sie die Benutzung des Solarkatasters des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Welche Heizung passt zu mir?
„Welche Heizung passt zu mir?“ ist das Thema am Dienstagabend (20.10.2026). Arne Wichmann, Energieberater der Verbraucherzentrale, erläutert die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes, stellt mögliche Heizsysteme vor und geht auf Investitions- und Betriebskosten sowie Förderprogramme ein. Es wird zudem erklärt, wie mit den Neuerungen des GEG/GMG umzugehen ist und was sie im Einzelfall bedeuten.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Offene Fragen und Vorbehalte der E-Mobilität
Im Fokus des Abends stehen Fragen und Vorbehalte zu Elektrofahrzeugen. Zusammen werden Argumente pro und contra, typische Hürden und deren heutige Relevanz beleuchtet. Ergänzend werden aktuelle Entwicklungen zur Langstreckentauglichkeit und praktische Nutzererfahrungen eingeordnet. An den Einführungsvortrag schließt sich eine offene Fragerunde an.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Zukunftssicher bauen und sanieren – Wohngebäude im Klimawandel
Am Donnerstag (22.10.2026) geht es um die Bausubstanz: Der Schutz des Eigenheims vor Starkregen, Sturm sowie langen Hitze- und Trockenperioden wird immer wichtiger. Harms Geissler von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt in seinem Vortrag „Zukunftssicher bauen und sanieren“, wie das Gebäude so modernisiert werden kann, dass es auf häufiger vorkommende Extremwetterereignisse besser vorbereitet ist und gleichzeitig die Energieeffizienz und Behaglichkeit steigert.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Die Veranstaltungen werden vom Klimaschutzmanager der Stadt Speyer, dem Klimaanpassungsmanagement der Stadt Ludwigshafen und weiteren Klimaschutzmanager*innen der Region Vorderpfalz in Kooperation mit den jeweiligen Volkshochschulen und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz organisiert.
Heizen mit Wärmepumpe – Passt das zu meinem Haus?
Am Freitag (23.10.2026) schließt ein Vortrag zum Thema „Heizen mit Wärmepumpen“ die Woche ab. Der Vortrag richtet sich an Eigentümer*innen von Wohnimmobilien, die sich mit diesem Thema detaillierter beschäftigen möchten. Christian Schmidt, Energieberater der Verbraucherzentrale, gibt an diesem Abend einen Überblick über technische Möglichkeiten im Bestands- bzw. Altbau.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Speyer blüht auf – Gemeinsam pflanzen wir Vielfalt!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bieneninitiative.
Speyer soll aufblühen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Gemeinsam möchten wir ein sichtbares Zeichen für Artenvielfalt, lebendige Stadtnatur und gemeinschaftliches Handeln setzen. Dafür planen wir ein großes, stadtweites Pflanzprojekt, bei dem Blumenzwiebeln in öffentlichen und halböffentlichen Bereichen, in Höfen, an Wegen und in kleinen versteckten Winkeln der Stadt gesetzt werden.
Im Frühjahr 2027 soll Speyer in einem Meer aus Blüten stehen – ein farbenfroher Start in die Saison und ein starkes Signal für Biodiversität und Zusammenhalt. Unterstützt wird das Projekt durch einen Vortrag und fachliche Begleitung bei denen Standorte, Pflanzkonzepte, Materialbedarf und Aufgaben gemeinsam abgestimmt werden.
Warum Blumenzwiebeln?
- Sie gehören zu den ersten Nahrungsquellen im Jahr für Wildbienen und andere Insekten.
- Viele Arten sind pflegeleicht, langlebig und überraschend widerstandsfähig.
- Sie bringen Farbe und Freude selbst an Orten, die sonst eher unscheinbar sind.
- Sie sind ein idealer Einstieg in naturnahe Gestaltung – niedrigschwellig, gemeinschaftsstiftend, gut planbar.
Wie läuft das Projekt ab?
1. Vortrag & Vernetzung (10.09.2026)
2. Zwiebelaktionstag (31.10.2026)
3. Dokumentation & Patenschaften: Wer möchte, übernimmt einfache Pflege oder hilft, die Entwicklung der Blühstellen zu beobachten.
4. Großes Aufblühen (Frühjahr 2027): Speyer zeigt, was gemeinschaftliches Handeln bewirken kann.
Wasserschutz in Rheinland-Pfalz –
Die Wasserschutzberatung Rheinland-Pfalz wurde 2014 als kooperative, kostenfreie Beratungsstruktur zur Verbesserung der Grund- und Oberflächengewässer gegründet. Im Fokus stehen belastete Gebiete, Wasserschutz- und Wassereinzugsgebiete sowie erosionsgefährdete Regionen. Zentrale Aufgabe ist nach dem Prinzip „Alle an einem Tisch“ die Zusammenarbeit zwischen Wasserversorgern, landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden und Berufsstandvertretern. Aktuell bestehen 25 Kooperationen mit 305 Betrieben, auf deren Kooperationsflächen (insgesamt 10.825 Hektar) durch einzelbetriebliche Beratung Bodenpflege und Düngemanagement optimiert werden. Ein wesentliches Instrument ist die Förderung gewässerschonender Maßnahmen über den „Wassercent“, sofern diese über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Im Weinbau spielen dabei Begrünungssysteme, reduzierte Bodenbearbeitung und angepasste Düngestrategien eine zentrale Rolle. Der Herbst-Nmin-Wert dient als wichtiger Indikator für Nitratverlagerung ins Grundwasser. Ergänzend wird die Stickstoffbilanz als zweiter Bewertungsmaßstab genutzt. Ziel ist eine ausgeglichene Bilanz durch angepasste Düngung und Nutzung organischer Stickstoff-Quellen.
Trägt die praxisnahe Beratung und enge Vernetzung der Akteure wirksam zum Gewässerschutz bei und wie groß ist der Erfolg der Wasserschutz-Kooperationen?
Referentin
Dr. Claudia Huth/ Wasserschutzberatung Rheinland-Pfalz, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz
Faszination Boden –
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem BUND, Kreisgruppe Speyer.
Unter unseren Füßen wimmelt das Leben – und doch nehmen wir es kaum wahr. Dr. Tatjana Schneckenburger zeigt in ihrem Vortrag, wie faszinierend vielfältig die Welt des Bodens ist und warum diese Vielfalt so wichtig ist, für fruchtbare Erde, Klima und unser Leben. Dazu gibt’s praktische Tipps, wie wir selbst gesunde Böden erkennen und zu ihrem Schutz beitragen können.
Eine Anmeldung ist erforderlich!
Pflanzenschutzmittelrückstände in Obst und Gemüse –
In Deutschland wird aktuell nur etwa ein Sechstel des Bedarfs an Obst aus heimischem Anbau gedeckt. Auch 60% unseres Gemüses wird durchschnittlich importiert - nur bei Weißkohl und Rotkohl übertrifft die Erzeugung den Bedarf. Gründe für den geringen Selbstversorgungsgrad sind die klimatischen Bedingungen, ganzjährige Konsumgewohnheiten, vergleichsweise hohe Produktionskosten und die Verfügbarkeit von Ackerflächen.
Als eines der wichtigsten Gemüseanbaugebiete Deutschlands hat sich unter anderem aufgrund des milden Klimas der "Gemüsegarten Deutschlands" in der Pfalz etabliert und trägt so maßgeblich zur heimischen Erzeugung bei. Hierbei werden im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes auch Pflanzenschutzmittel eingesetzt, deren Anwendung zum Schutz von Mensch und Umwelt strengen rechtlichen Regelungen unterliegt.
Geht es in der Öffentlichkeit um Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln, werden oft die Ergebnisse der stichprobenartigen, amtlichen Lebensmittelüberwachung berichtet und diskutiert. In diesem Vortrag erhalten Sie Einblicke darin, wie regionale Gemüsebaubetriebe unter Einbindung fachlicher Beratung sowie komplexer Laboranalytik die Qualität ihrer Erzeugnisse routinemäßig sicherstellen und welche Herausforderungen dabei auftreten können. Zudem erfahren Sie, welche Bewertungsgrundlagen für frisches Obst und Gemüse gelten.
Wie steht es um die Qualität von Pfälzer Obst und Gemüse und den Pfälzer Gemüsebau?
Referenten
Dr. Andreas Hildebrand, Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) Speyer
Philipp Engel, Gesellschaft für Bodenberatung, Laboruntersuchung und Qualitätsprüfung (BOLAP GmbH)