Politik
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Demokratie verteidigen! Farbe bekennen!
Wie werden aus überzeugten Demokratinnen und Demokraten aktive Unterstützer der demokratischen Grundordnung? Anhand zentraler Grundsätze der repräsentativen Demokratie wird aufgezeigt, warum Demokratie die menschenfreundlichste Regierungsform ist, wie Freiheiten geschützt werden und warum sich Demokratinnen und Demokraten auch für Belange einsetzen, die sie selbst nicht unmittelbar betreffen. Der Vortrag betont die Bedeutung des Minderheitenschutzes und die Verantwortung, sich für das Allgemeinwohl stark zu machen – nicht nur für die eigenen Interessen.
Der Referent, Dr. Alessandro Bellardita, ist Richter, Publizist, Krimiautor und Dozent. Seine gesellschaftspolitischen Vorträge befassen sich schwerpunktmäßig mit Demokratie und Menschenrechten. Diverse Vorträge aus diesen Themengebieten sowie aus seinem Vortragszyklus rund um „Mafia“ hat er bereits an der vhs Speyer gehalten. Weitere Informationen unter www.alessandro-bellardita.de.
Totaler Umbruch ‒ Stasi, Neonazi, Neuanfang
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Moderation: Knut Elstermann (freier Moderator und Filmjournalist).
Die Essenz des Rechts – eine philosophische Reise durch die Grundbegriffe des Rechts
Was hält uns im Innersten zusammen? Ist das Recht nur eine Sammlung von Paragrafen oder das moralische Rückgrat unseres Zusammenlebens? In dieser dreiteiligen Vortragsreihe verlassen wir den Gerichtssaal und begeben uns auf eine spannende Spurensuche zu den Wurzeln unserer Ordnung.
Gemeinsam mit den großen Köpfen der Geistesgeschichte – von Immanuel Kant und Hannah Arendt über John Rawls und Karl Popper bis hin zu Jacques Lacan – gehen wir der ultimativen Frage nach: Gibt es Gerechtigkeit?
Wir laden Sie ein, den Blick zu schärfen für die unsichtbaren Prinzipien, die unseren Alltag und unsere Demokratie bestimmen.
Teil 1: Was ist Freiheit?
Zwischen Selbstbestimmung und Verantwortung: Wo endet meine Freiheit und wo beginnt die des Anderen?
Hinweis: Die Vorträge sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur die Freude am Denken!
Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!
Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel
Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen.
Gesprächsgast 2: Cahit Başar
Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Heute arbeitet Cahit Başar als Geschichts- und Politiklehrer. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Sprecher des Netzwerks der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW.
Moderation: Nhi Le (Journalistin, Moderatorin und Autorin)
Die Essenz des Rechts – eine philosophische Reise durch die Grundbegriffe des Rechts
Was hält uns im Innersten zusammen? Ist das Recht nur eine Sammlung von Paragrafen oder das moralische Rückgrat unseres Zusammenlebens? In dieser dreiteiligen Vortragsreihe verlassen wir den Gerichtssaal und begeben uns auf eine spannende Spurensuche zu den Wurzeln unserer Ordnung.
Gemeinsam mit den großen Köpfen der Geistesgeschichte – von Immanuel Kant und Hannah Arendt über John Rawls und Karl Popper bis hin zu Jacques Lacan – gehen wir der ultimativen Frage nach: Gibt es Gerechtigkeit?
Wir laden Sie ein, den Blick zu schärfen für die unsichtbaren Prinzipien, die unseren Alltag und unsere Demokratie bestimmen.
Teil 2: Was ist Gleichheit?
Gleiche Chancen oder gleiche Ergebnisse? Eine Analyse über Fairness und die Verteilung von Privilegien.
Hinweis: Die Vorträge sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur die Freude am Denken!
Jungsein in Demokratie & Diktatur
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Gesprächsgast 1: Lisa Trebs
Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen.
Gesprächsgast 2: Tim Eisenlohr
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule.
Moderation: Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft.
Die Essenz des Rechts – eine philosophische Reise durch die Grundbegriffe des Rechts
Was hält uns im Innersten zusammen? Ist das Recht nur eine Sammlung von Paragrafen oder das moralische Rückgrat unseres Zusammenlebens? In dieser dreiteiligen Vortragsreihe verlassen wir den Gerichtssaal und begeben uns auf eine spannende Spurensuche zu den Wurzeln unserer Ordnung.
Gemeinsam mit den großen Köpfen der Geistesgeschichte – von Immanuel Kant und Hannah Arendt über John Rawls und Karl Popper bis hin zu Jacques Lacan – gehen wir der ultimativen Frage nach: Gibt es Gerechtigkeit?
Wir laden Sie ein, den Blick zu schärfen für die unsichtbaren Prinzipien, die unseren Alltag und unsere Demokratie bestimmen.
Teil 3: Was ist Würde?
Der unantastbare Kern des Menschseins: Warum die Würde die Grenze jeder politischen Macht sein muss.
Hinweis: Die Vorträge sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander besucht werden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur die Freude am Denken!