Handwerk
Kurse (6)
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Mach Dein Rad jetzt selbst flott!
Dieser Workshop befasst sich mit den Sicherheits- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie mit kleineren Reparaturen bzw. Einstellungen. Je zeitiger man lernt, mit seinem Fahrrad umzugehen, desto selbständiger und selbstverständlicher wird es. Den Jugendlichen wird im Laufe des Kurses vermittelt, wie sich ein Rad aus- und einbauen lässt, wie ein Schlauch geflickt wird, wie das Beleuchtungssystem funktioniert, wie man Bremsen bzw. Schaltungen einstellt oder Achter beseitigt – und vor allem, wie man sein Fahrrad pflegt, damit es optimal und lange läuft. Wir werden theoretische Kenntnisse zur Fahrradreparatur sowie praktische Anwendungen am eigenen Rad erlernen. Dabei üben wir auch die Handhabung von Werkzeugen und führen gemeinsam einige Einstellungen und Reparaturen durch.
Bitte Arbeitskleidung und möglichst das eigene Fahrrad sowie bei Bedarf Ersatzteile mitbringen.
Fahrrad-Reparaturkurs
Läuft Ihr Rad noch wie geschmiert? Machen Sie Ihren Drahtesel jetzt selbst fit. Sie erlernen theoretische Kenntnisse zur Fahrradtechnik sowie praktische Anwendungen am eigenen Rad. Neben dem Umgang mit kleinen und größeren Reparaturen des eigenen Fahrrades wird dabei auch die Handhabung von (Spezial-)Werkzeugen geübt. Wir werden zusammen Reifen wechseln, Beleuchtungsprobleme beheben, Schaltungen und Bremsen einstellen, Achter beseitigen und uns weiteren Reparaturarbeiten widmen, je nach Interesse und Bedarf der Teilnehmenden. Bitte Arbeitskleidung und möglichst das eigene Fahrrad sowie bei Bedarf Ersatzteile mitbringen.
Bookogami-Workshop
Was tun mit ausrangierten Büchern? – „Bookogami“, ein Kunstwort aus dem englischen Wort für Buch „BOOK“ und dem japanischen Wort für Papier „GAMI“, bezeichnet eine Art Kunsthandwerk, bei dem alten Buchseiten neues Leben eingehaucht wird. Die Erfinderin Anka Brüggemann aus Quedlinburg hat sich diese Wortmarke 2012 beim Patentamt schützen lassen. Auch wir wollen durch Falten, Schneiden, Kleben, Rollen und Stecken filigrane Objekte und kunstvolle Dekorationsgegenstände entstehen lassen. Bitte mitbringen: Lineal (30 cm), Bleistift, Schere und Kleber. Wer mag, kann auch ein altes Buch (ca. 300 Seiten) mitbringen.
Schweißen für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene
Der Kurs ist gedacht Grundkenntnisse im Schweißen zu erlangen bzw. für Erfahrene, die mit handwerklichem Geschick künstlerische Ambitionen verbinden wollen.
Vorbesprechungstermin für den Kurs ist der Dienstagabend der vorangehenden Woche und ist grundlegender Bestandteil des Kurses.
Bei dieser Vorbesprechung soll geklärt werden, wie das Wochenende für jeden Einzelnen geplant werden kann. Unerfahrene Teilnehmer*innen werden drei Schweißverfahren kennen lernen. Diese sind Autogenschweißen, Metall-Aktiv-Schweißen und E-Hand. Die jeweiligen Grundkenntnisse werden dabei vermittelt und können nach den Unterweisungen am Sonntag vertieft werden.
Erfahrene Teilnehmer*innen bringen bitte an diesem Vorbesprechungsabend Skizzen, Fotos und Zeichnungen mit, um die Durchführbarkeit zu planen. Bitte achten Sie darauf, dass das Projekt zeitlich in die Kursdauer passt. Auch die erfahrenen Teilnehmer*innen erhalten am Samstagmorgen eine wiederholende Einweisung mit Schwerpunkt ihres individuellen Projektes. Danach steigen die Teilnehmer*innen direkt in ihre am Vorbesprechungstag definierten Projekte ein.
Für Neulinge im Schweißhandwerk werden Bleche bereitgestellt. Selbstverständlich können auch eigene Materialien mitgebracht werden.
Bitte bringen Sie sich Verpflegung mit, Mittagspausen werden individuell gestaltet. Von den „Künstler*innen“ sind für die Weiterverarbeitung handgeführte Maschinen (z. B. Winkelschleifer oder Handbohrmaschine) selbst mitzubringen. Bitte denken Sie auch an Ihre Sicherheit, wie z. B. festes Schuhwerk und ältere Baumwollkleidung (keine synthetischen Kleidungsstücke).
Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt und das Mindestalter beträgt 16 Jahre. In der Kursgebühr ist ein Unkostenbeitrag von 70,00 € p. P. für Gase und Verbrauchsmaterial enthalten.
Vorbesprechung: DI | 20.10.2026 | 18.00 Uhr in der Metallwerkstatt der BBS Speyer. Zugang zur Lehrwerkstatt über Georg-Kerschensteiner-Straße.
Messer-Schmiedekurs
Besprechungsabend: An diesem Abend soll die individuelle Umsetzbarkeit des jeweiligen Vorhabens besprochen werden. Welche Art von Messer Sie herstellen möchten, sollten Sie vor dem Erstellen der Skizze entschieden haben. Die Kursteilnehmer*innen bringen eine Skizze, auf der das zu fertigende Messerblatt mit Griff deutlich zu erkennen sind, im Maßstab 1:1 mit. Diese Skizze muss auf einem dicken Karton oder einer Sperrholzplatte aufgeklebt sein. Es geht nicht um perfekte Skizzen, sondern um haltbare Schablonen, die beim Schmieden nicht gleich in Flammen aufgehen. Am Besprechungsabend werden Stähle und Hölzer vorausgewählt und die Umsetzbarkeit Ihres Messers festgelegt. Tag 1 Schmieden: Notwendige Grundlagen, welche den Umgang mit Hammer, Amboss, Glüh- und Schmiedetemperaturen betreffen, werden im Schmiederaum an der Esse vermittelt. Das Betreiben und der richtige Umgang mit der Esse nebst Arbeitsschutz stehen zunächst im Vordergrund. Notwendige Grundlagen und Umformtechniken des Schmiedens werden vermittelt, welche wir praktisch in der ersten Hälfte des Tages am Amboss vertiefen werden. Die zweite Hälfte des Tages wird mit dem Ausschmieden der eigentlichen Messerklinge verbracht. Tag 2 Fertigstellung: Aus dem Klingenrohling wird nun die Messerklinge herausgeschliffen. Das sollte in der ersten Hälfte des zweiten Tages geschafft werden. Der Rest des Tages wird für die Herstellung des Griffes, dem Härten und Anlassen, dem Zusammenbau und dem Finishing verwendet. Bitte unbedingt mitbringen: Messerschablone, Edding, Schleifleinen, Winkelschleifer, Fieberscheiben (80er und 150er Körnung), Schleifteller, Schutzbrille, Handschuhe und ausreichend Essen und Getränke. Stähle, Griffhölzer oder -schalen, Verbindungsmaterial wie Zweikomponentenkleber, Messingstifte sowie Material für einen Klingenschutz können vor Ort zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Zusatzkosten ca. 25,00-40,00 €. Voraussetzung: Eine gute körperliche Konstitution und handwerkliches Geschick und mindestens 18 Jahre alt.
Adventskranzbinden
Ein liebevoll selbstgebundener Adventskranz, nach eigener Phantasie dekoriert, ist etwas ganz Besonderes. Kein Kranz vom Discounter kann da mithalten.
Bitte bringen Sie zu diesem Kurs mit: vier Kerzen, die Sie für Ihren Kranz verwenden wollen, evtl. einen Strohrohling.
Ebenso alles an Dekomaterial wie Bänder, Figuren und kleine weihnachtliche Accessoires, was Sie erübrigen können.
Wir wollen daraus ein „Materialbüffet“ machen, aus dem sich jeder nehmen kann, was er für seinen Adventskranz benötigt – sehr gerne Gebrauchtes, so kommt auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit zustande.
Wer Lust hat, kann mit der erlernten Technik noch einen Minitannenbaum basteln.
Bindedraht, Reisig sowie Buchs werden gegen einen Unkostenbeitrag von der Kursleiterin gestellt.
Bitte einen Strohrohling selbst mitbringen!