Die Behandlung des Bauernkriegs in der Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Pfalz e.V., Bezirksgruppe Speyer.
Der Bauernkrieg des Jahres 1525 steht in einem Zusammenhang mit der Reformation und wurde blutig niedergeschlagen. Anfänglich dominierten die Sieger, Adel und Klerus, die historische Sicht auf dieses Ereignis. Vor allem ab dem späten 18. Jahrhundert wurde, trotz des Mangels an zugänglichen Quellen, die Perspektive der Aufständischen mehr und mehr in den Blick genommen und in das weitere Umfeld der schon seit langem schwelenden Unzufriedenheit der Bauernschaft, die die wirtschaftliche Hauptlast des Feudalismus tragen musste, eingeordnet. Ein Wendepunktwerk war die „Allgemeine Geschichte des großen Bauernkriegs“ von Wilhelm Zimmermann, erschienen im Jahr 1841, das unter anderem von Friedrich Engels für seine Monographie zum Bauernkrieg genutzt wurde. Der Vortrag untersucht die ganz unterschiedlichen Geschichtsinterpretationen zum Bauernkrieg vom 17. bis zum späten 19. Jahrhundert.
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GebührenfreiIn den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 10103
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Start:Mo. 07.12.2026
19:30 UhrEnde:Mo. 07.12.2026
21:00 Uhr -
Dozent*in:Dr. Armin Schlechter
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Veranstaltungsort: