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Wasserschutz in Rheinland-Pfalz –
alle an einem Tisch (Vortragsreihe LUFA Speyer)

Die Wasserschutzberatung Rheinland-Pfalz wurde 2014 als kooperative, kostenfreie Beratungsstruktur zur Verbesserung der Grund- und Oberflächengewässer gegründet. Im Fokus stehen belastete Gebiete, Wasserschutz- und Wassereinzugsgebiete sowie erosionsgefährdete Regionen. Zentrale Aufgabe ist nach dem Prinzip „Alle an einem Tisch“ die Zusammenarbeit zwischen Wasserversorgern, landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden und Berufsstandvertretern. Aktuell bestehen 25 Kooperationen mit 305 Betrieben, auf deren Kooperationsflächen (insgesamt 10.825 Hektar) durch einzelbetriebliche Beratung Bodenpflege und Düngemanagement optimiert werden. Ein wesentliches Instrument ist die Förderung gewässerschonender Maßnahmen über den „Wassercent“, sofern diese über gesetzliche Vorgaben hinausgehen. Im Weinbau spielen dabei Begrünungssysteme, reduzierte Bodenbearbeitung und angepasste Düngestrategien eine zentrale Rolle. Der Herbst-Nmin-Wert dient als wichtiger Indikator für Nitratverlagerung ins Grundwasser. Ergänzend wird die Stickstoffbilanz als zweiter Bewertungsmaßstab genutzt. Ziel ist eine ausgeglichene Bilanz durch angepasste Düngung und Nutzung organischer Stickstoff-Quellen.

Trägt die praxisnahe Beratung und enge Vernetzung der Akteure wirksam zum Gewässerschutz bei und wie groß ist der Erfolg der Wasserschutz-Kooperationen?

Referentin

Dr. Claudia Huth/ Wasserschutzberatung Rheinland-Pfalz, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Rheinpfalz

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  • Kursnummer: 10419
  • Start:
    Di. 03.11.2026
    18:00 Uhr
    Ende:
    Di. 03.11.2026
    20:00 Uhr
  • 2.67 Unterrichtseinheiten
  • Dozent*in:
    Dr. Claudia Huth
  • Veranstaltungsort: