Gesellschaft
Kurse (9)
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Koloniale Kontinuitäten überwinden und Geschlechtergerechtigkeit erreichen –
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Weltladen Speyer e.V., dem Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Speyer, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Speyer und der Speyerer Freiwilligenagentur im Rahmen der Fairen Interkulturellen Wochen.
Unsere Gesellschaft ist von Vorurteilen und Diskriminierungen durchzogen. So sind auch in unseren Gedanken bestimmte Bilder und Annahmen verankert, die sich in Handlungen übersetzen.
Wir wollen gemeinsam an den Themen der kolonialen Kontinuitäten und der Geschlechter(un)gerechtigkeit untersuchen, wo wir Bezüge zum Fairen Handel finden und wie wir damit umgehen wollen.
Gemeinsam werden wir reflektieren, uns austauschen und von gelungenen Projekten hören, die erste Lösungsschritte gegangen sind. Methodisch vielfältig, interaktiv und mit Praxistransfer werden wir uns diesen Themen einen Nachmittag lang widmen.
Silke Bölts hat Umweltwissenschaften in Lüneburg und Global-Change-Management in Eberswalde studiert. In Genf und Brüssel hat sie zur Klimapolitik gearbeitet und fokussiert sich nun beim Forum Fairer Handel in Berlin neben Klimagerechtigkeit und Biodiversität auf das Thema der kolonialen Kontinuitäten. Dabei sensibilisiert sie im Fairen Handel dafür, wo es koloniale Kontinuitäten gibt und wie man diese bearbeiten kann.
Totaler Umbruch ‒ Stasi, Neonazi, Neuanfang
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Moderation: Knut Elstermann (freier Moderator und Filmjournalist).
Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!
Gesprächsgast 1: Paulino José Miguel
Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen.
Gesprächsgast 2: Cahit Başar
Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Heute arbeitet Cahit Başar als Geschichts- und Politiklehrer. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Sprecher des Netzwerks der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW.
Moderation: Nhi Le (Journalistin, Moderatorin und Autorin)
Wie kommt die Sonne in Tank und Heizung?
Am Montagabend (19.10.2026) startet die Klima-Vortragsreihe mit der Frage „Wie kommt die Sonne in Tank und Heizung?“. Elisabeth Foit von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert darüber, welche Anforderungen an eine Photovoltaik-Anlage gestellt werden und wie das Zusammenspiel der verschiedenen Nutzungen gelingen kann. Ergänzend erklärt sie die Benutzung des Solarkatasters des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Welche Heizung passt zu mir?
„Welche Heizung passt zu mir?“ ist das Thema am Dienstagabend (20.10.2026). Arne Wichmann, Energieberater der Verbraucherzentrale, erläutert die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes, stellt mögliche Heizsysteme vor und geht auf Investitions- und Betriebskosten sowie Förderprogramme ein. Es wird zudem erklärt, wie mit den Neuerungen des GEG/GMG umzugehen ist und was sie im Einzelfall bedeuten.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Offene Fragen und Vorbehalte der E-Mobilität
Im Fokus des Abends stehen Fragen und Vorbehalte zu Elektrofahrzeugen. Zusammen werden Argumente pro und contra, typische Hürden und deren heutige Relevanz beleuchtet. Ergänzend werden aktuelle Entwicklungen zur Langstreckentauglichkeit und praktische Nutzererfahrungen eingeordnet. An den Einführungsvortrag schließt sich eine offene Fragerunde an.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Zukunftssicher bauen und sanieren – Wohngebäude im Klimawandel
Am Donnerstag (22.10.2026) geht es um die Bausubstanz: Der Schutz des Eigenheims vor Starkregen, Sturm sowie langen Hitze- und Trockenperioden wird immer wichtiger. Harms Geissler von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erklärt in seinem Vortrag „Zukunftssicher bauen und sanieren“, wie das Gebäude so modernisiert werden kann, dass es auf häufiger vorkommende Extremwetterereignisse besser vorbereitet ist und gleichzeitig die Energieeffizienz und Behaglichkeit steigert.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Die Veranstaltungen werden vom Klimaschutzmanager der Stadt Speyer, dem Klimaanpassungsmanagement der Stadt Ludwigshafen und weiteren Klimaschutzmanager*innen der Region Vorderpfalz in Kooperation mit den jeweiligen Volkshochschulen und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz organisiert.
Heizen mit Wärmepumpe – Passt das zu meinem Haus?
Am Freitag (23.10.2026) schließt ein Vortrag zum Thema „Heizen mit Wärmepumpen“ die Woche ab. Der Vortrag richtet sich an Eigentümer*innen von Wohnimmobilien, die sich mit diesem Thema detaillierter beschäftigen möchten. Christian Schmidt, Energieberater der Verbraucherzentrale, gibt an diesem Abend einen Überblick über technische Möglichkeiten im Bestands- bzw. Altbau.
Die Klimawoche ist eine interkommunale Kooperation in Form einer Online-Veranstaltungsreihe, die sich mit den drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschäftigt. Organisiert wird das Format von den Ansprechpartnern für Klimaschutz und Klimaanpassung des Rhein-Pfalz-Kreises, der Städte Neustadt an der Weinstraße, Frankenthal, Ludwigshafen und Speyer in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Volkshochschulen sowie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, aktuelle klimarelevante Entwicklungen verständlich aufzubereiten, Zusammenhänge greifbar zu machen und konkrete Handlungsspielräume im Alltag aufzuzeigen.
Jungsein in Demokratie & Diktatur
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Gesprächsgast 1: Lisa Trebs
Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen.
Gesprächsgast 2: Tim Eisenlohr
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule.
Moderation: Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft.